„Freelancing bedeutet für mich Freiheit – und die Chance, richtig gut zu verdienen.“ 

Über zwei Jahre ist Dardan Schritt für Schritt besser geworden im Customer Support und Sales, und nun plant er sein eigenes Zuhause. 

Dardan ist Mitte zwanzig und studiert Cybersecurity im Kosovo. Parallel arbeitet er als Talent über die Plattform yoummday – flexibel, selbstbestimmt und mit einem klaren Ziel vor Augen: finanziell unabhängig werden und sein eigenes Haus bauen. 

Warum er sich bewusst für Freelancing entschieden hat – und warum es für ihn um mehr als nur Geld geht – erzählt er im Gespräch. 

16. März 2026

Wie bist du zu yoummday gekommen? 

Über meinen Bruder und Freunde. Mein Bruder hat früher im gleichen Projekt gearbeitet, und viele meiner Freunde waren schon bei yoummday. Ich habe irgendwann gemerkt, dass sie weniger arbeiten als ich, aber am Ende mehr verdienen.

Damals war ich noch Teamleiter im klassischen Call Center. In den Pausen habe ich sie manchmal getroffen. Sie konnten entspannt sitzen bleiben, während ich wieder zurück auf die Fläche musste. Da habe ich gemerkt: Sie haben mehr Freiheit und finanziell stehen sie auch besser da.

Irgendwann habe ich mir gesagt: Das will ich auch.

Was hat dich überzeugt, den Schritt zu gehen?

Ganz ehrlich: Freiheit und mehr Geld.

Früher hatte ich feste Schichten. Wenn ich Urlaub wollte, musste ich ihn beantragen und warten, bis er genehmigt wurde. Als Teamleiter war ich eigentlich immer da, wenn mein Team da war. Meine Zeit konnte ich kaum selbst einteilen.

Heute arbeite ich meistens 25 bis 30 Stunden pro Woche – je nachdem, wie es mit der Uni passt. Wenn meine Zahlen stimmen, mache ich auch mal früher Schluss. Und wenn ich mehr verdienen will, arbeite ich eben mehr.

Ich entscheide selbst, wann ich arbeite und wie viel. Das macht einen riesigen Unterschied.

Hattest du am Anfang Zweifel Freelancer zu werden?

Ja, klar. Ich habe mir gedacht: Du bist allein, keiner kontrolliert dich. Vielleicht ist es schwierig, diszipliniert zu bleiben.

Aber das war im Nachhinein die falsche Sorge. Nach dem Training auf der Plattform war vieles klarer als gedacht. Ich habe Unterstützung bekommen, Feedback, Struktur. Man arbeitet remote, aber man ist nicht allein. Das hat mich positiv überrascht.

Wie war deine Entwicklung bei yoummday? 

Ich war nicht sofort erfolgreich. Im ersten Monat habe ich vielleicht 800 Euro verdient. Das war ehrlich gesagt weniger, als ich erwartet hatte. Aber ich wusste durch meinen Bruder und meine Freunde, was möglich ist. Ich habe ja gesehen, was sie verdienen. Also habe ich mir gesagt: Bleib dran.

Im vierten Monat hat es dann Klick gemacht. Ich habe verstanden, wie ich anders in die Gespräche gehen muss. Plötzlich haben die Sales funktioniert. Ab da sind meine Zahlen gestiegen, und natürlich auch mein Verdienst.

Heute mache ich 35 bis 40 Calls am Tag. Ich gehe in jedes Gespräch mit der Einstellung: Wenn ich es jedes Mal ernst meine und mein Bestes gebe, dann klappt es einfach häufiger.

Zwischendurch wurde mir sogar angeboten, Sales Coach zu werden. Das hat mich echt stolz gemacht. Am Ende hat es aber doch nicht geklappt. Klar, im ersten Moment war ich enttäuscht. Aber im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, weil ich als Talent durch meine eigene Performance einfach mehr verdienen kann, und das passt gerade besser für mich.

Sales kann man lernen. Wenn man dranbleibt, merkt man irgendwann, dass man sicherer wird – und dass sich das auch auszahlt.

Du studierst parallel Cybersecurity. Wie passt das zusammen? 

Die Uni bestimmt oft meine Verfügbarkeit. Manchmal arbeite ich abends oder am Wochenende, manchmal auch intensiver in einer Phase. Ich bin jung – ich gebe jetzt Gas, damit ich später mehr Freiheit habe. 

Gerade deshalb passt Freelancing gut zu meinem Leben. 

Was motiviert dich bei yoummday? 

Neben Freiheit und Verdienst – ganz klar: mein Team. 

Meine Teamleiterin unterstützt mich in jeder Situation. Sie gibt Feedback, motiviert und meldet sich sogar proaktiv, wenn ich nah am nächsten Bonus bin. Das pusht enorm. 

Auch im Team tauschen wir uns regelmäßig aus. Wir haben wöchentliche Meetings, sprechen über Sales-Skills und lernen voneinander. Trotz Remote-Arbeit fühlt es sich nicht anonym an. Man ist Teil einer Community. 

Was ist dein nächstes großes Ziel?

Ursprünglich wollte ich mir ein neues Auto kaufen. Aber ich habe mich umentschieden.

Im Frühling beginne ich mit dem Bau meines eigenen Hauses hier im Kosovo. Ich wohne aktuell noch zu Hause. Ich bin ein Familienmensch. Mein Ziel ist ein Haus mit mindestens drei Schlafzimmern für meine zukünftige Familie. Das ist meine Motivation.

Dein Fazit zu Freelancing? 

Freelancing bedeutet für mich Freiheit: Ich entscheide, wann ich arbeite. Ich entscheide, wie viel ich arbeite. Und ich sehe direkt, was es mir bringt.

Man kann sehr gut verdienen, aber man muss bereit sein zu lernen und dranzubleiben. Erfolg kommt nicht im ersten Monat. Aber wenn man sich entwickelt, zahlt es sich aus.

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