„Mich motiviert meine Hochzeit – dafür arbeite ich gerade sehr viel. Und es zahlt sich aus.“ 

Arben erhöht aktuell bewusst seine Stunden, um sich die Hochzeit zu finanzieren, die er und seine Verlobte sich wünschen. 

Arben ist 27 – und im August heiraten er und seine Verlobte. Für die beiden beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt – einer, der im Kosovo traditionell groß gefeiert wird. 

Denn eine Hochzeit ist dort weit mehr als ein Fest im kleinen Kreis. Oft kommen hunderte Gäste zusammen, es wird mehrere Tage gefeiert, Musik, Rituale und Familie stehen im Mittelpunkt. Es ist ein Ereignis, das lange vorbereitet wird – und lange in Erinnerung bleibt. 

Und natürlich bringt so eine Feier auch Verantwortung mit sich – emotional wie finanziell. Für viele Paare ist die Hochzeit eine der größten Investitionen ihres Lebens. 

Was das für Arben persönlich bedeutet, erzählt er im Gespräch

23. März 2026

Du nutzt aktuell jede Möglichkeit, mehr Stunden zu übernehmen. Was motiviert dich gerade so stark? 

Ich habe gerade ein klares Ziel. Ich heirate im August und möchte, dass wir die Hochzeit feiern können, die wir uns wünschen – und danach auch schöne Flitterwochen haben. Ich arbeite gerade für etwas, das mir wirklich wichtig ist. Das motiviert mich jeden Tag. 

Das Gute bei yoummday ist, dass ich es selbst in der Hand habe. Wenn ich mehr arbeite, verdiene ich mehr. Also übernehme ich zusätzliche Schichten, springe ein, wenn jemand kurzfristig absagt, und arbeite gezielt in Peak-Zeiten. Gerade passt das einfach zu meinem Leben. 

Wie schaffst du es, so viel zu arbeiten? 

Ich arbeite nicht acht Stunden am Stück. Ich mache drei bis vier Stunden, dann brauche ich eine größere Pause. Manchmal zwei oder drei Stunden. Wenn ich einfach durchziehe, merke ich, dass meine Qualität schlechter wird – und das will ich nicht.

In der Pause gehe ich ins Fitnessstudio, gehe spazieren oder verbringe Zeit mit meiner Verlobten. So sehen wir uns trotzdem jeden Tag, auch wenn ich gerade mehr arbeite als sonst. 

Ich schätze diese Möglichkeit sehr: mehr leisten zu können, wenn ich es möchte – ohne mein Privatleben komplett auf Eis zu legen. 

Willst du dieses Arbeitspensum nach der Hochzeit beibehalten? 

Nach der Hochzeit möchte ich wieder etwas ruhiger arbeiten. Vielleicht eher 9–5, mit mehr Routine. Ich möchte einfach unser gemeinsames Leben genießen und eine gute Balance haben.

Im Moment sehe ich in meinen Zahlen, dass ich gute Arbeit leiste und gut verdiene. Deshalb weiß ich, dass ich auch mit weniger Stunden viel erreichen kann. Aber es beruhigt mich zu wissen, dass ich jederzeit wieder mehr arbeiten kann, wenn wir ein neues Ziel haben.

Gerade jetzt arbeite ich viel – aber ich weiß genau, wofür.

Du gehörst inzwischen zu unseren High Performern. Woher kommt deine Disziplin? 

Ich habe eigentlich schon immer gearbeitet. Schon während des Studiums – als Postbote, auf der Baustelle, in der Malerei. Ich habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Vor allem, als mein Vater krank wurde und ich meine Familie stärker unterstützen musste. Das prägt einen. 

Später bin ich in die Buchhaltung gegangen – das mache ich übrigens immer noch nebenbei. Diese Arbeit verlangt Struktur und Genauigkeit. Das hat mir sehr geholfen. 

Irgendwann bin ich dann im Kundenservice eines klassischen Call Centers gelandet. Dort war ich drei Jahre. Man konnte gut verdienen, aber mir hat vor allem der Kontakt mit Menschen gefallen. Für mich war es immer wichtig, wirklich zuzuhören und am Ende eine Lösung zu finden. Deshalb arbeite ich bis heute gerne im Kundensupport. 

Sales-in-Service war am Anfang nicht deine größte Stärke – heute läuft es sehr gut. Wie bist du damals damit umgegangen? 

Manche Menschen sind mit Sales geboren. Andere müssen es lernen. Ich musste es lernen.

Am Anfang war es schwieriger. Aber ich habe Unterstützung bekommen – durch meinen Teamleiter und durch Sales-Trainings auf der Plattform. Ich habe mir regelmäßig Feedback geholt und Schritt für Schritt dazugelernt.

Motivierend waren natürlich auch die Boni. Wenn man besser wird, sieht man das nicht nur in den Zahlen, sondern auch im Verdienst. Das gibt zusätzlichen Ansporn.

Wenn ein Gespräch schlecht läuft, bin ich kurz enttäuscht. Aber nicht lange. Ich überlege, was ich beim nächsten Mal anders machen kann – und dann mache ich weiter. Mit der Zeit wird man sicherer.

Wie bist du eigentlich zu yoummday gekommen? 

Ein Freund, der bereits als Talent gearbeitet hat, hat mir von yoummday erzählt. Ich fand spannend, was er berichtet hat. Der Hauptgrund war für mich aber ganz klar: von zu Hause arbeiten – und trotzdem gut verdienen. 

Ich habe vorher in der Hauptstadt gearbeitet, 80 bis 90 Kilometer von meinem Heimatort entfernt. Jeden Tag zu pendeln war für mich langfristig keine Lösung. Außerdem ist die Hauptstadt teuer – Miete, Essen, alles kostet mehr. 

Hier habe ich mein Haus, meine Familie, meine Verlobte, das Essen von meiner Mutter. Das ist für mich Lebensqualität. 

Am Anfang habe ich sogar weniger Stunden gearbeitet als früher – vier bis fünf statt acht – und trotzdem hat es finanziell gepasst. Das hat mich überzeugt. Und bis heute kann ich meine Stunden so anpassen, wie es gerade für mich passt. 

Dein Tipp an neue Talente? 

Hab keine Angst vor der Plattform. Vervollständige dein Profil und probiere es einfach aus. Ich habe selbst 1,5 Jahre gebraucht, um meine Registrierung abzuschließen – das war definitiv zu lange. 

Als ich es dann endlich gemacht habe, hat es sich für mich einfach richtig angefühlt. Und das tut es bis heute.

Ich sage auch meinen Freunden: Wenn du diszipliniert bist und wirklich arbeiten willst, kannst du hier gut verdienen. Aber man muss es ernst nehmen. 

Vielen Dank, lieber Arben, für deine Offenheit. Wir wünschen dir alles Gute für eure Hochzeit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit bei yoummday. 

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