Wer kennt es nicht: Wir nehmen uns fürs neue Kalenderjahr allerhand vor und sind Anfang Januar auch voll motiviert, die eigenen Pläne in die Tat umzusetzen. Doch bereits Mitte oder Ende des Monats holt uns der Alltag wieder ein und spätestens im Februar sind wir zurück im alten Trott. Das liegt oft daran, dass wir uns zu viel auf einmal vornehmen, uns unrealistische Ziele setzten oder von vornherein mit zu großen Erwartungen an die Sache herangehen.
Es gibt aber noch einen weiteren Grund, den viele von uns gerne übersehen: Die meisten klassischen guten Vorsätze fallen in unsere Freizeit oder beziehen sich vor allem auf den privaten Bereich: Wir nehmen uns vor, regelmäßiger ins Fitnessstudio zu gehen oder häufiger selbst zu kochen – alles außerhalb unserer Arbeitszeit. Das Ergebnis: Spätestens, wenn es im Job zum ersten Mal wieder richtig stressig wird, ist plötzlich keine Zeit mehr für gesunde Ernährung oder regelmäßige Sporteinheiten.
Daher kann es sinnvoll sein, dich bei deinen guten Vorsätzen als Erstes auf deinen Berufsalltag zu konzentrieren. Denn wenn du mit deinem Job zufrieden bist und deine Work-Life-Balance im Einklang ist, steigert sich dein Wohlbefinden wie von selbst – und du hast automatisch mehr Zeit für alles, was du dir sonst noch vorgenommen hast!
