„Eigentlich dachte ich immer, ich spreche Polnisch, Englisch und Arabisch – und nicht B2, C1 oder C2!“ So geht es wahrscheinlichen vielen von uns, wenn wir zum ersten Mal dazu aufgefordert werden, unser Sprachniveau in einer oder mehreren Fremdsprachen anzugeben. Denn die Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen wirken zunächst einmal ziemlich abstrakt und verwirrend – und sind in jedem Fall alles andere als selbsterklärend. Dennoch ist es lohnend, sich mit den verschiedenen Sprachniveaus auseinanderzusetzen. Denn wenn wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachniveaus nicht kennen, laufen wir Gefahr, unsere sprachlichen Fähigkeiten zu niedrig einschätzen – und lassen uns so die Chance auf spannende neue Jobs und Einsatzfelder entgehen.
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) ordnet Sprachkompetenz in sechs Stufen von A1 bis C2. Maßgeblich ist der Begleitband des Europarats (2020), der die Kompetenzbeschreibungen aktualisiert und erweitert.
