Du bist inzwischen schon eine ganze Weile bei yoummday. Wie hat das damals eigentlich angefangen?
Eigentlich ziemlich zufällig. Ich habe damals Maschinenbau studiert und wollte in den Sommerferien einfach etwas Geld verdienen, weil die Möglichkeiten dafür in Bosnien nicht besonders gut sind – selbst als angehender Maschinenbauingenieur nicht.
Dann hat mir ein Freund einen Referral-Link geschickt und einfach gesagt: „Probier’s doch mal aus.“
Am Anfang war ich ehrlich gesagt skeptisch. Ich dachte erst, das wäre vielleicht irgendeine typische Plattform für kleine Onlinejobs. Aber die Website sah irgendwie anders aus als alles, was ich vorher kannte – moderner, interaktiver. Also habe ich mich registriert und einfach angefangen.
Ich wusste damals überhaupt nicht, was die ganzen Projekte eigentlich bedeuten. Mein Freund meinte nur, man könne sich Projekte aussuchen. Dann war ich auf der Plattform und dachte erstmal: „Wo sind denn diese Projekte überhaupt?“ Mal war eins online, dann wieder weg. Ich habe mich mehrfach beworben und wurde auch oft abgelehnt.
Aber irgendwie bin ich drangeblieben. Und irgendwann kam dann das Projekt, in dem ich bis heute bin.
Das war direkt anspruchsvoll und ehrlich gesagt genau das, was mich gereizt hat. Die Schulung ging mehrere Wochen und selbst danach hatte ich das Gefühl, gerade erst die Basics verstanden zu haben. Man lernt dort eigentlich jeden Tag weiter.
Eigentlich wollte ich nur drei Monate bleiben. Dann kam das erste Geld, die Arbeit hat Spaß gemacht und plötzlich dachte ich: „Okay, noch ein bisschen länger.“ Und daraus sind inzwischen fast drei Jahre geworden.
